Agrar und KI

Pflanzenschutz gezielter und effizienter ausbringen

Drohnen können künftig eine wichtige Rolle dabei spielen, Pflanzenschutz präziser, bedarfsgerechter und ressourcenschonender auszubringen. Mit hochauflösenden bzw. multispektralen Kameras erfassen sie den Pflanzenbestand aus der Luft. Eine KI analysiert die Bilder und erkennt beispielsweise Unkrautnester, Krankheitsbefall oder Stressbereiche. Daraus entsteht eine digitale Applikationskarte, die zeigt, wo eine Behandlung tatsächlich notwendig ist.

Im nächsten Schritt kann die Drohne gezielt nur die betroffenen Teilflächen oder Pflanzen behandeln – statt den gesamten Bestand flächig zu spritzen. Dieses „Spot-Spraying“ kann den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren und gleichzeitig Arbeitszeit, Überfahrten und Bodenbelastung verringern. Aktuelle Praxisbeispiele zeigen bereits, wie KI Unkraut erkennt und daraus gezielte Bekämpfungsmaßnahmen ableitet.

AgrarRotor lässt sich in diesem Zusammenhang als Ansatz für eine solche präzise, drohnengestützte Landwirtschaft betrachten: Die Kombination aus Drohne, Sensorik, KI und intelligenter Ausbringung ermöglicht den Schritt vom flächigen Pflanzenschutz hin zu einem bedarfsgerechten „Behandeln nur dort, wo es nötig ist“.

Das Ziel ist nicht einfach, mehr Technik einzusetzen, sondern mit weniger Mittelaufwand die gleiche oder eine bessere pflanzenbauliche Wirkung zu erzielen – also Pflanzenschutz gezielter, wirtschaftlicher und umweltschonender zu gestalten.